Suche: Erweiterte Suche | Intranet | Seitenübersicht englishenglish version
StartseiteDas EZJMAktuellesMusik der SynagogeVeröffentlichungenKontakt

Ursprünge

Die Geschichte der jüdischen Musik reicht Jahrtausende zurück.

Die hebräische Bibel nennt in Gen. 4, 21 als Stammvater aller Musiker (konkret: aller Zither- und Flötenspieler) einen Mann namens Jubal. Gesang und Instrumentalspiel waren – vor allem nach der Zeit des Babylonischen Exils – fester Bestandteil des Jerusalemer Tempelkultes.

Nach der Zerstörung des Tempels im Jahr 70 n.d.Z. wurde im Gottesdienst bewusst auf Instrumentalmusik verzichtet – zum einen aus Trauer um die Zerstörung des Heiligtums, zum anderen aus Sorge, durch die Pflege der Instrumente eventuell das Gebot Sabbatruhe zu verletzten.

Über viele Jahrhunderte hinweg war der jüdische Gottesdienst musikalisch durch den Wechselgesang zwischen dem Solo des Vorbeters (Scheliach Zibbur) bzw. Kantors (Chasan) und dem Antworten der Gemeinde geprägt. Häufig wurde der Kantor von zwei weiteren Sängern unterstützt; in den nord- und osteuropäischen Gemeinden waren dies zumeist ein Knaben-Sopran (Singer) und ein Bass.

 

 

Schofar
Zuletzt bearbeitet: 15.01.2009Zum SeitenanfangZum Seitenanfang
Europäisches Zentrum für jüdische Musik - © Copyright 2008 - Impressum - Rechtliche Hinweise